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Art van Demon sucht Nachwuchs!
Unser Verein realisiert Kunstprojekte mit dem Anspruch universitäre Theorie und kuratorische Praxis zu verbinden. Auf dieser Seite könnt ihr euch über uns und die bisherigen Projekte genauer informieren.
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Wenn ihr euch in der Heidelberger Kunst- und Kulturszene ehrenamtlich engagieren möchtet, meldet euch bei uns oder kommt zu unserem offenen Treffen.

Wir treffen uns jeden Di, 19:00 in den Breidenbach Studios(Hebelstr. 18)

Projekte

Art van Demon Jubilaeumsausstllung Zeitausbeute

4. - 18. Juni 2017 Dezernat 16

Zeitausbeute (chem./elektr.): Der Quotient aus dem tatsächlich Erreichbaren und dem maximal Möglichen. Ich leiste, also bin ich. Immer schöner, immer besser, immer schneller - Effizienz und Leistung erscheinen als die derzeitigen, jede Form des Handelns beeinflussenden Leitmotive. Subtil und stetig zieht sich dieses Credo durch alle Lebensbereiche. Es umgibt uns in den Medien, in der Politik, in der Gesundheit und im sozialen Umfeld. Die Orientierung an einer möglichst vernünftigen, idealen Lebensgestaltung ist dabei nicht als ein markantes Merkmal ausschließlich unserer Zeit zu sehen. Fortschritt und Leistung fungieren seit jeher als maßgebliche Voraussetzungen für Innovation und Weiterentwicklung einer Gesellschaft und sind somit Garanten für Wohlstand, Sicherheit und Bildung. Neu ist die Art und Weise der Eingliederung von Optimierungsstrategien in den privaten Alltag. Diese hat zur Folge, dass sich das eigene Verhältnis zur Zeit, sowie zum eigenen Selbst verändert. So löst sich die Grenze zwischen Vergnügen und Arbeit zunehmend auf, während Freizeit in sinnvoll genutzte oder verlorene Zeit hierarchisiert wird und auch privates Glück zur Pflicht wird. Man steht also vor dem Zwiespalt, dem Umfeld einerseits ein bereits perfektes Ich zu präsentieren, während man zugleich die eigene Situation kritischen Optimierungsgedanken unterwirft. Diese leistungsorientierten Prinzipien haben sich also nicht nur in der gesellschaftlichen Vorstellung der Lebensgestaltung durchgesetzt, sondern werden mehr und mehr in unsere persönlichen Denkmuster integriert. Dabei stellt sich die Frage, ob mit ständiger Selbstoptimierung, Strukturierung und Modifizierung aller Lebensbereiche tatsächlich eine Verbesserung des Ichs einhergeht. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens untersuchte der studentische Kunstverein Art van Demon diese Tendenz zu Optimierung und Effizienz in einer großen Jubiläumsausstellung. Dabei sollen die unterschiedlichen Aspekte des Themas aus künstlerischer Sicht beleuchtet werden. Die in der Ausstellung gezeigten Künstlerpositionen bieten somit einen Einblick in den Umgang der jungen Kunstszene mit dieser aktuellen, gesellschaftlich-psychologischen Entwicklung und ermöglichen kritische Reflexion und einen Moment des Innehaltens im Strudel der Zeit.

Wirrsinn - Kuenstlerrealease - Felix Falkner und Vanessa Schwarz

2. - 10- Februar Café Leitstelle Dezernat 16

Die Künstlerrealease WIRRSINN vereinte im Februar 2017 erstmalig die künstlerischen Positionen von Vanessa Schwarz und Felix Falkner. Die zwei jungen Heidelberger Künstler lernten sich während ihrer Grafikdesign-Ausbildung kennen und sind seitdem Freunde und Mitbewohner. Ausgehend von einem gemeinsamen ″ surrealen Fundament″ inspirieren sie sich gegenseitig zu individuellen, sinnlich-wirren Kreationen. Vanessa Schwarz entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für die analoge Fotografie und verbringt einen Großteil ihrer Zeit im Fotolabor. Darüber hinaus lotet sie vom Zeichnen bis hin zum Textildesign die Grenzen der Kunst immerzu neu aus. Die hier präsentierten Werke sind Teil eines sehr persönlichen, zweijährigen Projektes der Künstlerin. Felix Falkner stammt aus der lokalen Graffiti-Szene und studiert aktuell Kommunikationsdesign in Mannheim. Materielle Experimentierfreude und das Prozesshafte der Werkerzeugung stehen für ihn im Fokus seiner Arbeit. Von inneren Gefühlen und äußeren Reizen beeinflusst, evozieren seine Werke eine düstere, absurde Realität.

"Overcoming Boundaries" TEDxHeidelberg

28. Oktober 2016 Print Media Lounge Heidelberg

Am 28.10.2016 fand zum ersten Mal die Veranstaltung TEDxHeidelberg in der Print Media Lounge in Heidelberg statt. Bei dem aus Amerika stammenden Format der TED–Talks geht es darum, den Zuhörern in begrenzter Zeit ein komplexes Thema möglichst unterhaltsam und informativ vorzustellen. Das x bei TEDx steht dabei für ein an das amerikanische Vorbild angelehntes, aber unabhängig organisiertes TED–Event. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautete "overcoming boundaries" und thematisiert das Überwinden von Grenzen sowohl physikalischer sowie metaphysischer oder mentaler Natur. Durch die Talks der internationalen Speaker aus diversen Bereichen wurde das Thema unter vielen verschiedenen Aspekten betrachtet. In Kooperation mit TEDxHeidelberg hat Art van Demon eine gleichnamige Ausstellung im Foyer der Print Media Lounge gezeigt. Präsentiert wurden Werke von Carolina Brack und eine Installation von Andreas Wundersee. Andreas Wundersees Installation "(K)eine Grenze" aus Absperrband, das an Holzpfosten getackert, den Raum und die einzelnen Bereiche voneinander abgetrennt und somit das freie Bewegen erschwerte, fungierte dabei als Symbol der Grenzen, sowohl physischer wie mentaler Art, denen wir im Alltag begegnen und die wir zu überwinden versuchen. Durch das graduelle Abbauen der "Grenzen" wurde wiederum das Ziel der Veranstaltung visualisiert: das Überwinden vom Grenzen. Carolina Brack beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der ästhetischen und materiell–bedingten Überwindung von Grenzen. In ihren Serien "Light Cut Outs" und "Cut Outs" kombiniert sie das Arbeitsmaterial durch das Einschneiden und Hinterlegen zu floral–abstrakten Formen, die einerseits an die Glaswände angebracht, transparent andererseits in den mehrlagigen Papierschichten arrangierten Rahmen opake Lichtwirkung erzielen. Die Ausstellung wurde unter der Projektleitung von Hannah Jurisch und Laura Rehme gemeinschaftlich von allen Mitgliedern des Vereins erarbeitet.

Zuhra Hilal im Heidelberger Kunstverein

09. Juni 2016 Kunstverein Heidelberg

Am 09. Juni 2016 präsentierte Art van Demon Werke der Modedesignerin und Künstlerin Zuhra Hilal im Heidelberger Kunstverein. Hilal, geboren 1989 in Kabul, graduierte 2013 von der JAK Akademie für Modedesign in Hamburg mit dem Schwerpunkt auf Haute Couture. Bereits im Studium befasst sie sich mit der Funktion der Mode als gesellschaftlichem Instrument und der Möglichkeit, mit textiler Kunst gesellschaftliche Probleme darzustellen und zu thematisieren. Im Zentrum der Ausstellung standen Arbeiten aus den Kollektionen NAMUS, aus dem Arabischen mit "Ehrbarkeit" zu übersetzen, und An Exploration of the Nameless Anatomy. Die Arbeiten beider Kollektionen setzen sich mit (körperlicher) Weiblichkeit auseinander und konfrontieren den Betrachter auf drastische Weise mit Themen, die sonst der konventionellen Zensur unterzogen sind. Die teilweise transparenten Burkas der NAMUS - Kollektion wurden in der Ausstellung von Models getragen, die sich langsam durch den Raum bewegten oder längere Zeit still standen, um den Besuchern eine genauere Betrachtung zu ermöglichen. Durch die Verwendung des leichten und transparenten Stoffes hat die Künstlerin das Konzept der Burka - die Verhüllung des weiblichen Körpers - aufgehoben. Aus An Exploration of the Nameless Anatomy wurden Bodys und großformatige Plakate gezeigt, die sich mit der weiblichen Menstruation auseinandersetzen. Hilals Anliegen ist dabei nicht ein politisches Statement, sondern das Aufzeigen der Tabuisierung in der Gesellschaft einer natürlichen körperlichen Funktion des weiblichen Körpers auf eindringliche und gleichzeitig ästhetische Weise. Das Projekt wurde unter der Leitung von Laura Rehme und Hanna Jurisch mit allen Mitgliedern des Vereins gemeinschaftlich erarbeitet.

Metropolink Festival 2016

Unter dem Leitmotto Heidelberg aus seinem romantischen "Dornrößchenschlaf" zu wecken fand vom 8. bis zum 22. Juli 2016 das Festival für Urbane Kunst und Street–Art Metropolink 2statt. Innerhalb des Festivalzeitraums wurden, neben einem umfangreichen Rahmenprogramm, 10 neue Fassaden im gesamten Stadtraum von international relevanten Künstlern gestaltet, wie dem Künstlerduo Herakut, dem spanischen Wahl–Heidelberger Limow und dem Nachwuchstalent Robert Proch aus Polen. Zum ersten Mal kooperierte Art van Demon e.V. mit dem Metropolink, indem unter der Projektleitung von Hanna Jurisch und Laura Rehme und mit allen Vereinsmitgliedern die tägliche Betreuung des Festivalzentrums auf dem Bismarcklatz und der darin gezeigten Ausstellung über die Geburt von Street Art, Graffiti und HipHop übernahmen. Neben der Anlaufstelle für alle Festivalbesucher und Fragesteller, unterstützen wir zudem die Künstlerbetreuung an den Wänden und wirkten im Vorfeld bei der Planung des Rahmenprogramms mit. Als eigene Aktion innerhalb des Festivals plant und kuratierte Art van Demon die Gestaltung von fünf Stromkästen zwischen dem Hauptbahnhof und dem Karlstorbahnhof durch Heidelberger Künstler. David Sprengel, Marie Götze, Fabian Villasana, Emila Szarzynska und Sabine Hannak haben mit ihren Stromkästen das Stadtbild nachhaltig geprägt. Das Team des Metropolink und Art van Demon konnten mit Erfolg die alten Wurzeln der Hip–Hop Geburtsstadt herauskitzeln und zeigen, dass auch heute noch Graffiti und Street Art in Heidelberg lebt.

NOW! Neue Dimensionen

Breidenbach Studios 29. April 2015 - 5. Mai 2015

Gruppenausstellung mit Mimi Kunz, Nemo Nonnenmacher und Robin Vollmar. Vernissage am 29.4. mit Musik von Prankengymnastik, Kinderworkshop am 01.05. "Auf der Suche nach der verlorenen Kunst" mit Sarah-Lina Mantler, Führungen von Marie Götze, Laura Rehme und Hanna Jurisch, Vortrag am 03.05. von Frau Dr. Alexandra Vinzenz "Das Ende der Kunst? Sein und Schein." Und Finissage mit Musik von Gab Trio. Aus dem Aufsatz "La mort de l'auteur" (1986) von Roland Barthes entwickelte sich die gleichnamige Theorie vom "Tod des Autors". Ihr Grundgedanke ist, dass künstlerische Werke unabhängig von der Intention ihres Schöpfers Sinn stiften können. Seit den 1990er Jahren spricht man wieder vermehrt von der "Rückkehr des Autors". Das schöpferische Subjekt scheint als wesentlicher Bestandteil in die Kunst zurückgekehrt zu sein. In NOW! Neue Dimensionen stellte Art van Demon die Frage, welche Rollen Künstler innerhalb der Werkentstehung einnehmen können. Mimi Kunz arbeitet mit den eher traditionellen und analogen Medien Malerei, Graphik und Fotografie. Dennoch dominiert eine filigrane wie moderne Ästhetik ihre Werke. Im Werk Nemo Nonnenmachers wird die Realität in virtuelle Datensätze transformiert. Die konkreten Gegenstandsbezüge sowie die Autorschaft werden dabei zunehmend unsichtbarer. Als "Post-Humanism Art" beschreibt Robin Vollmar seine Werke. Er strebt eine Kunst an, die ohne die direkte Einflussnahme des Künstlers entsteht. Dabei arbeitet er mit moderner Technik (3D Druck, Video, Computer), um auszuloten, wie Kunst sich aus sich selbst heraus weiterentwickelt. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Alternativen Frühlings Heidelberg vom 29.04. &mdash 05.05.2016 in den Breidenbach Studios unter der Projektleitung von Laura Rehme und Hanna Jurisch von allen Mitgliedern des studentischen Kunstverein Art van Demon präsentiert. Sie konnte zusammen mit dem umfangreichen wie vielseitigen Rahmenprogramm durch die freundliche und auch tatkräftige Unterstützung von der Stadt Heidelberg, dem Bauhaus, dem Holzland Bonert, dem Heidelberger Zuckerladen und dem Hotel Central ermöglicht werden.

Laura Deberle Künstlerrelease

28. - 31. Januar 2016 Leitstelle Dezernat 16

In ihrem Werk verbindet die 1987 in Sinsheim geborene Künstlerin Laura Deberle unterschiedliche Techniken wie Malerei, Fotografie, Graphik und Mixed-Media zu Arbeiten, in denen sie sich künstlerisch sowohl mit zwischenmenschlichen Beziehungen als auch mit Naturerleben und Erlebniswahrnehmung auseinandersetzt. In den entstehenden Werken werden unter anderem schwarz/weiss-Fotografien intensiv-leuchtender Farbigkeit gegenübergestellt, geometrisch-minerale Formen treffen auf organische Strukturen. Die Künstlerin arbeitet in ihrem eigenen Atelier in Sinsheim, wo sie sich seit 2015 auch vermehrt mit Portraitfotografie beschäftigt. Die Arbeiten wurden dem Heidelberger Publikum in einer 4-tägigen Soloausstellung in der Leitstelle des Dezernat16 präsentiert. Die Ausstellung wurde im Kollektiv unter der Projektleitung von Laura Rehme und Hanna Jurisch von allen Mitgliedern gemeinsam erarbeitet.

Fotos von Klinkerlieschen

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GäSTEZIMMER - Art van Demon zu Gast in Hamburg

2. - 6. April 2015 in der Galerie Speckstrasse, Hamburg

Gruppenausstellung mit Lina Berling & Lea Hennecke (MOD PERFORMANCE), Tobias Bieseke, Daria Dobrolinski, Marie Götze, Volker Hartmann-Langenfelder, Yuanyuan Huang, Christian Kri Kammerhofer, Maria Kropfitsch, Anna-Christin Röder, Lena Staab, Robin Vollmar, Andreas Wundersee

Vernissage am 2. April mit Live-Musik von Mandy Monitor
Führung von Marie Götze am Sa., 4. April, und Mo., 6. April
Finissage am 6. April mit DJ Gabriel Götze (Berlin / Leipzig)

Der Einladung der Galerie Speckstrasse im Hamburger Gängeviertel folgend, bietete sich dem studentischen Kunstverein Art van Demon e.V. die Möglichkeit, in Hamburg mit einem Ausstellungsprojekt zu gastieren.
Die dort gezeigte Ausstellung „Gästezimmer“ schließt an das Projekt „Gästezimmer - Weiterentwicklung durch Bewegung“ an, das 2011 von Art van Demon e.V. in Heidelberg organisiert wurde. Für die Ausstellung im Hamburger Gängeviertel wird die darin aufgegriffene Idee des Weiterentwickelns und der Bewegung durch das „zu Gast sein“ erweitert.
Statt das transitorische Element in den Fokus zu rücken, widmet sich die Ausstellung in Hamburg dem Themenkomplex des „Gastseins“ selbst. Dabei wurden die Themen Fremdenfeindlichkeit und Gastfreundschaft vor dem konkreten Hintergrund von Debatten um Flüchtlingsaufnahme, Migration und PEGIDA beleuchtet und der Frage nachgegangen, was es bedeutet, sich „zu Gast“ zu fühlen.
Nietzsche schreibt, der „Sinn der Gastfreundschaft“ sei es, „das Feindliche im Fremden zu lähmen“ und weist damit auf einen weiteren wesentlichen Aspekt des Gastseins hin: das Fremdsein, das Unbekannte und bisweilen darin zu findende Feindliche.
Was bedeutet es also, sich „zuhause“ oder „fremd“, „zu Gast“ oder als „Gastgeber“ zu fühlen? Gibt es nur ein äußeres, oder auch ein inneres zu Hause? Was geschieht, wenn jemand Fremdes dieses als Gast betritt - ist es ein Eindringen in die Privatsphäre oder das Teilen eines Zuhauses? Welche Rolle und Beziehung zueinander haben Gast und Gastgeber? Was bedeutet es, in einer neuen Umgebung als Gast zu agieren und wie eignet man sich diese Umgebung als persönlichen Raum an, oder verändert diesen?
Die Ausstellung regte dazu an, die Rolle, Funktion und Strategien des „Gastseins“, „Fremdseins“ und des „Zuhausegefühls“ kritisch zu hinterfragen und künstlerisch zu untersuchen.

Die Ausstellung wurde im Kollektiv unter der Projektleitung von Katrina Weissenborn, Laura Rehme und Stephanie Fenner mit Fabienne Crljen (Grafik) und Marie Götze (Führung) organisiert und durchgeführt.

Mit freundlicher Unterstützung von der Hamburger Kulturbehörde und des Gängeviertels

Pressetext zur Ausstellung
Fotos von Fabienne Crljen

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Netzreflexion / Selbstkonstruktion

29. November bis 12. Dezember 2014 im Dezernat 16

Gruppenausstellung mit Andreas Wundersee, "Andy Warhol", Benedikt Meyer, Iris Weigel, Lena Staab, Marcos Morales, Matthias Schwingel, Marvin Meier-Braun, Marie Götze, Nemo Nonnenmacher, Oleg Kauz, Robin Gommel, Ruby Ruitblanc, Sonja Kadar, Steffi Rübelsaal, Sebastian Späth, Tobias Bieseke

Zahlreiche thematische Ausstellungen in Galerien wie der DAM GALLERY in Berlin und das NODE-Festival für digitale Kunst in Frankfurt zeugen von einer regen Auseinandersetzung mit Medienkunst und ihrer Integration in den Alltag im 21. Jahrhundert. Das Internet als Gegenstand dieses Diskurses gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung.

Mit der Ausstellung „Netzreflexion / Selbstkonstruktionr“, die vom 29.11. bis 12.12.2014 im Dezernat 16 in Heidelberg stattfand, widmete sich der 2007 gegründete studentische Verein für junge Kunst und Kultur Art van Demon e.V. diesem Phänomen. Im Vordergrund standen die damit neu aufgeworfenen Fragen nach Identitätsbildung, Selbstdarstellung, sowie Eigen- und Fremdwahrnehmung in der virtuellen Realität. Themenkomplexe wie Öffentlichkeit , Privatsphäre, Realität, Fiktion und Individuum, Gemeinschaft galt es zu reflektieren und in ihren Bedeutungen neu zu definieren.

Die 15 gezeigten Künstlerpositionen näherten sich dem Thema dabei auf medial und inhaltlich unterschiedliche Weise. So reichten die Darstellungsformen von klassischen Gattungen, wie Zeichnung, Malerei, Skulptur und Plastik, über neue Medien, wie Fotografie, Video und raumgreifende Installationen, bis hin zu Audio-Installationen und performativer Kunst. Diese inhaltliche und mediale Vielfältigkeit spiegelte dabei einerseits die Dynamik und Interaktivität des Internets wider und regte andererseits zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Potential und der Wirkung des Mediums an.

Mit freundlicher Unterstützung des 87. Kunsthistorischen Studierenden Kongresses und des Studierenden Rat der Universität Heidelberg

Link zum Youtube-Trailer und Link zum Facebook-Album

Im Rahmen des Heidelberger Queerfestivals

23. - 30. April 2014 im Kulturhaus Karlstorbahnhof

Die lebensgrossen, realistischen Gemälde des Landauer Künstlers Daniel Odermatt lösen beim Betrachter durch ihre intensive und überwältigende Wirkung einen inneren Tumult aus. Kein Wunder also, dass dieser erfolgversprechende, junge Künstler in den letzten Jahren mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Jüngst wurde ihm der Pfalzpreis für Bildende Künste als bester Nachwuchskünstler für Malerei verliehen. Inspiriert von Fotografien und persönlichen Begegnungen schafft Daniel eine sehr individuelle Bildsprache, die Spielraum für spannende Interpretationen gibt. In Kooperation mit dem Queerfestival im Kulturhaus Karlstorbahnhof veranstaltete der studentische Kunstverein Art van Demon eine einwöchige Soloausstellung mit dem regionalen Künstler.

http://daniel-odermatt.com/

Ein Abend, nur Video, nur Musik.

28. März 2014 in der Leitstelle im Dezernat 16

7 Videokünstler treffen auf 6 Tonkünstler. AudioVISuelle Stimulation. Hamburg, Heidelberg, Berlin. // Kunst: Katja Lell, Nick Koppenhagen, Liina Mariudottir, Leonie Rottmann, Roman Barkow (HFBK Hamburg) Pia Jaroschinsky, Alicia Hernández Westpfahl (Art van Demon) kuratiert von Art van Demon e.V., unterstützt von Melanie Becker (Kunstverein Mannheim) // Ton: Kleintierschaukel & Chrischou (u.a. Laut & Luise) unterstützt von Micha Darius (polynom records), sowie Ben Loco, Goldbach und Schlawenzel //veranstaltet von Wenzel Kiehne, Roman Barkow und Vera Dietel.

Fotos by Matthias Goliath und Roman Barkow

// ArtMob - ein Flashmob der Kunst //

15.02.2014 in Neuenheim

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der IBA Heidelberg. ArtMob - Dabei handelt es sich um eine kurze, spontane Kunstausstellung mitten im öffentlichen Raum. Eine Gruppe von Künstlern baute innerhalb kürzester Zeit in Seitenstrassen oder auf Plätzen an Wänden, städtebaulichen Objekten und/oder dem Boden eine Kunstausstellung auf.

http://iba.heidelberg.de/deutsch/veranstaltungen/veranstaltungsarchiv/iba_local-no-3.html

RESTLICHT

08. bis 28. Februar 2014 / be art Galerie für Fotografie

Die Ausstellung RESTLICHT zeigte die Künstler Christiane Engel und Thomas Ritter, welche sich mit ihren Fotografien im Spannungsfeld des Lichts bewegen und in ihren Arbeiten die ihnen zu Verfügung stehenden Lichtquellen einfallsreich interpretieren und in einmalige Lichtkompositionen verwandeln. Sie übersetzen natürliches wie künstliches Licht gekonnt in stimmungsvolle Momentaufnahmen, die einen neuen Blick auf das uns Vertraute erlauben. Schatten und Spiegelung, Alltag und Natur: alles erscheint im wahrsten Sinne des Wortes in neuem Licht.
Die Ausstellung fand in Kooperation mit der be art Galerie für Fotografie statt und bat während einer Midissage eine anregenden Gesprächsaustausch über Kunst und Fotografie mit Prof. Dr. Erik Schmid.

Fotos von Art van Demon

DELETA I - FESTIVAL JUNGER KUNST UND KULTUR

05. - 20. Oktober 2013 / Sousol/HebelHalle, Dezernat 16, WOW-Gallery by willibender, Palais Rischer, u.a.

Das Festival DELETA I soll einen Überblick über die Ansätze junger kultureller Initiativen im Raum Heidelberg geben, die sich im Bezug auf überregionale künstlerische Positionen mit der Frage nach einer alternativen Kunstszene auseinandersetzen. Dabei sind unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen, wie Darstellende und Bildende Kunst, Literatur und Musik, beteiligt.
In der Umsetzung liegt das Hauptaugenmerk auf alternativen Formen der Kunstvermittlung und der Schaffung von Schnittstellen. Über die Dauer von zwei Wochen wurde in Heidelberg an verschiedenen Orten Kunst präsentiert, geschaffen und vermittelt.

DELETA II ist bereits für Oktober / November 2015 geplant.

Diese Initiativen waren dabei: breidenbach studios | delta philosophie heidelberg | Theater Performance Kunst RAMPIG | pando diferente | by willibender | Dezernat 16 | Leitstelle | Café ohne Grenzen | UnterwegsTheater | Zum Goldenen Hirsch | Palais Rischer AMV Stauffia | [art/o/phonic] | zeitwille | Kunst Küche | Es lebe der König! | HaltLos

Subskulptur?

23. - 30. März 2013 / breidenbach studios

Marcel Duchamp setzte mit seinen “objet trouvées” alle bis dahin bestehenden Regeln der Kunst und ihrer Rezeption außer Kraft und noch 100 Jahre später befassen sich Kreative und Kunstwissenschaftler mit den daraus resultierenden Fragestellungen. Zeitgenössische Künstler stellen den Skulpturenbegriff immer wieder auf ein Neues in Frage und beziehen aktuelle Strömungen und Raumgefüge in ihre kreative Arbeit mit ein. 2013 ist das Jahr der Skulptur. Die Ausstellungen „Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute“ in Düsseldorf und “Nur Skulptur!” in der Kunsthalle Mannheim widmen sich ganz diesem künstlerischen Medium. Der junge Heidelberger Kunstverein Art van Demon e.V. knüpfte an diese aktuelle Fokussierung an und stellte die Rolle der Skulptur im subkulturellen Raum zur Diskussion. Dabei wurde auch die Frage nach einer etwaig nötigen Neu-Definition des Skulpturenbegriffs durch Einbezug von Objekten, Installationen und Environments aufgeworfen und anhand aktueller subkultureller Positionen im Rahmen einer Ausstellung beleuchtet. Neben den klassischen Themen der Skulpturenrezeption wie der Darstellung von Volumen, Fläche, Dynamik und Statik sollte die Ausstellung „Subskulptur?“ vor allem den Umgang der Bildhauer mit dem jeweiligen räumlichen Kontext thematisieren sowie die Sockel-Frage aufgreifen und neuinterpretieren.

Fotos von Joost Brokke und Anna Rottländer

Weitere Bilder findet ihr auf facebook!

Jubiläum Art van Demon und breidenbach studios 2012

20. -27. Oktober 2012 / breidenbachstudios

Die Mieter, Mitglieder und Freunde der Breidenbach Studios und des studentischen Kunstvereins Art van Demon feierten gemeinsam Jubiläum: Die Breidenbach Studios blickten zurück auf ein erfolgreiches Jahr als junge Institution der Kunst- und Kulturszene. Art van Demon feierte sein fünfjähriges Bestehen als junger, von Studierenden gegründeter und geleiteter, Kunstverein in Heidelberg.
Gemeinsam kuratierten die Breidenbach Studios und Art van Demon eine Ausstellung zum Jubiläum beider Institutionen. Mit Fotografie, Projektion, Performance, Grafik, Tonkunst, Installation und Malerei wurden 14 künstlerische Positionen junger Kreativer aus Heidelberg und Mannheim gezeigt, die eng mit beiden Einrichtungen verbunden sind. Zudem wurde eine fotografisch in Szene gesetzte Rückschau vergangener Projekte beider Institutionen präsentiert. Eingeleitet wurde die Jubiläumswoche mit einer Vernissage am 20. Oktober, beendet mit einer Finissage am 26. Oktober. Für musikalische Begleitung sorgten unter anderem Me On/Off, für leibliches Wohl das Buffet von BioDejanero und Cocktails vom Laboratorium. Abgeschlossen wurde die Woche mit einer Party am 27. Oktober.

Fotos by Pia Jaroschinsky

Weitere Fotos findet ihr auf facebook.

HeidelBusch - Nachtwandel 2012

19. - 20. Oktober 2012 / Jungbusch, Mannheim

Auch auf dem diesjährigen Nachtwandel war Art van Demon mit dabei und bespielte einen Raum mit Fotografien auf dem vom Laboratorium organisierten Event HeidelBusch - Heidelberger Exil im Jungbusch. An zwei Abenden waren die Fotografien zu sehen, im Rahmen eines ausgewählten musikalischen Programms mit Marlene Winkler, Odile + Odissey, David Celia und blank.

Fotos by Stefan Meyer

Weitere Fotos findet ihr bei Laboratorium.

Laboratorium Festival 2012 + 2013

25. August 2012 / Laboratorium 13./14. August 2013 / WOW und Dezernat 16

Für das Laboratorium Festival 2012 übernahm Art van Demon die künstlerische Gestaltung. Es wurden unterschiedliche fotografische Positionen präsentiert, darunter erstmalig Pia Jaroschinsky. Das Festival zeigte einen Abend lang auf zwei Bühnen ein unglaubliches Aufgebot an großartigen jungen Musikern. Auch 2013 war Art van Demon beim Laboratorium Festival dabei. Diesmal allerdings im neuen Kreativwirtschaftszentrum Dezernat 16: Das erste KÜNSTLER_RELEASE fand als Gruppenausstellung neuer Künstler von Art van Demon statt. Ausgestellt wurden Arbeiten von Christiane Engel, Daria Habermann, Tian Roo und BUJA.

Fotos von Pia Jaroschinsky / Cris Beltrán

Weitere Fotos auf facebook: 2012, 2013

Nachtgestalten

8. Juni 2012 / Billy Blues

„Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da! Die Nacht ist da, dass was geschieht!“ Das Leben spielt sich mitunter auch parallel zum konventionellen gesellschaftlichen Tagesablauf ab. Nachtschwärmer, Nachtarbeiter, Schlafwandler oder auch einfach nur Schlaflose, die im Dunkeln mit ihren inneren Dämonen kämpfen, entfalten abseits der vertrauten Strukturen eine ganz eigene kraftvolle Dynamik. Doch wo liegt die Grenze zwischen freiwilligem und unfreiwilligem Schlafentzug? Den umtriebigen Gestalten der Nacht und ihrem Tun wurde nun eine eigene Stimme gegeben: Das Ausstellungsprojekt „Nachtgestalten“ zeigte anhand von Performances, Video- und Tonkunst, wer nach Sonnenuntergang noch aktiv ist und setzte die verborgenen Phantasien und nächtlichen Erlebnisse der Somnambulen medial in Szene.

Fotos by Joost Brokke/Christina Schrauwers

Lange Nacht der Museen 2012

21. April 2012 / breidenbach studios

Am 21. April fand in der Metropolregion Rhein-Neckar die Lange Nacht der Museen statt - Art van Demon war dabei! Gemeinsam mit den breidenbach studios organisierten wir ein vielfältiges Programm aus Ausstellung, Musik, Workshops und künstlerischem Austausch. Gezeigt wurden u.a. Werke von Rebecca Foltin, Sabine Fessler und eine Außeninstallation von Laurenz Micke.

Fotos by Laurenz Micke

Kunst für eine Nacht I+II - Laboratorium

31. Oktober 2011 + 15.April 2012 / Laboratorium

Am 31. Oktober 2011 wurden in den Räumen des Laboratoriums unter dem Titel „Kunst für eine Nacht“ ausgewählte Werke einiger unserer assoziierten Künstler einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Am 15. April 2012 gestaltete Art van Demon erneut den künstlerischen Rahmen einer Veranstaltung im Laboratorium. Zu der Musik von David Celia und Odile & Odissey waren Fotografien von Lena Rossbach und fotografische Frequenzen aus dem Heidelberger Alltag von Laurenz Micke zu sehen: Was für manche aussieht wie die Bretter, die die Welt bedeuten, ist für andere Alltag, so das Thema seiner Arbeiten.

Fotos by Laurenz Micke

Weitere Fotos findet ihr auf der Seite des Laboratorium.

Gästezimmer

19. November 2011 - 21. Dezember 2011 HebelHalle Sousol

Der Titel des Kunstprojektes „Gästezimmer - Weiterentwicklung durch Bewegung“ stellt einerseits die räumliche Situation des Vereins dar, der seine Projekte an wechselnden Orten realisiert und somit selbst immer „Gast“ ist; andererseits beschreibt er das Gastieren der KünstlerInnen, die während der Ausstellung die Räume als Atelier verwendet haben. Darüber hinaus regt der Arbeitstitel „Weiterentwicklung durch Bewegung“ unseren studentischen Kunstverein an: „Bewegung“ kennzeichnend für unsere Mobilität verbunden mit „Weiterentwicklung“, ein Prozess den wir als stetiges Ziel unseres Vereins verstehen. Einerseits war die Idee des Projektes, die Ausstellung „Heidelberg trifft Berlin-urbane Leerstellen füllen“ von Berlin nach Heidelberg zurückzubringen. Mit dieser Grundlage und der bereits vertrauten Gruppe an KünstlerInnen wollten wir aber andererseits die Gelegenheit nutzen, um neuen Perspektiven zu begegnen und weitere KünstlerInnen dazu anzuregen teilzunehmen. Diese konnten sich bis zum 10. November bei uns bewerben. Die daraus entstandenen Arbeiten sollten im Laufe der Ausstellungszeit nach und nach gezeigt werden.

Eine Auswahl junger Künstler verlegte somit für einen Monat ihren Arbeitsraum in das "Gästezimmer" der Heidelberger HebelHalle Sousol. Der direkte Austausch von Künstlern aus unterschiedlichen visuellen Bereichen, den Kuratoren und einem interessierten Publikum war so vor Ort - live & in Farbe - in den Ausstellungsräumen möglich. Am 17. Dezember 2011 wurden die neu entstandenen Arbeiten zum Thema "Gästezimmer - Weiterentwicklung durch Bewegung" schließlich im Rahmen einer Finissage gezeigt. Für musikalische Begleitung des Abends sorgten die Band Schlomo und DJ Fashion Jonny.

Fotos by Joost Brokke

Weitere Fotos auf facebook.

Heidelberg trifft Berlin - Urbane Leerstellen füllen

1. Oktober – 16. Oktober 2011 
Kunsthaus P:142, Berlin

Im Oktober 2011 wurde erstmals eine Ausstellung außerhalb Heidelbergs im Berliner Kunsthaus P: 142 mit dem Titel „Heidelberg trifft Berlin - urbane Leerstellen füllen“ gezeigt. Das Ausstellungsprojekt verstand sich als eine Weiterführung und zugleich Neugestaltung der Fotografie-Ausstellung „Heidelberg Surreal“, die vom 25. Mai bis zum 10. Juni 2010 im Heidelberger Rathaus gezeigt wurde. Mithilfe dieses Projekts sollte der kulturelle Austausch zwischen beiden Städten gefördert und den Bewohnern der Städte eine Möglichkeit geboten werden, sich durch die Ausstellung mit dem Thema Urbanismus auseinanderzusetzen. Die Künstler aus beiden Städten nutzten die Motive der urbanen Lebenswelten als Inspirationsquelle und öffneten dem Blick des Betrachters neue Perspektiven auf Heidelberg und Berlin. Neben Fotografie wurden unter anderem auch Malerei, Tonkunst und Videoinstallationen gezeigt. Die Ausstellungsräume  befanden sich im Berliner Stadtteil Weißensee in einer alten Villa mit großem Garten. Das Thema "Heidelberg trifft Berlin - urbane Leerstellen füllen" bot reichhaltige Möglichkeiten sich mit Raum, Perspektive, Erfahrung, Leerstellen, Urbanität vs. Naturnähe etc. auseinanderzusetzten. Die ausgewählten KünstlerInnen überraschten mit innovativen Arbeiten. 

Die Laufzeit der Berliner Ausstellung betrug 2 Wochen.  Angekündigt wurde die Ausstellung in Heidelberg von zwei Previews.

Preview 9. Juli 2011
Buchhandlung Himmelheber

Galerie Melnikow
Am 9. Juli 2011 veranstaltete Art van Demon e. V. in Heidelberg eine Pre-Vernissage um erste Positionen für das Heidelberger Publikum bereits vorzustellen. Das Event startete um 19 Uhr und fand in der Buchhandlung Himmelheber und der Galerie Melnikow in der extra für diesen Abend gesperrten Theaterstraße in der Heidelberger Altstadt statt. Es wurden Werke der jungen KünstlerInnen, die sich bereits in Hinsicht auf die Ausstellung mit dem Thema “Urbane Leerstellen“ auseinandergesetzt hatten, gezeigt. Neben Fotografie, wurden unterschiedliche Medien – u.a. Malerei, Video- und Mixed-Media-Installationen – präsentiert. Der Abend wurde u. a. mit einer einführenden Rede von Frank Zumbruch, dem Beauftragten für Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg eingeleitet.

Preview 9. September 2011
Freier Kunstverein Maria Magdalena




Auf dem Weg nach Berlin wurde außerdem ein Zwischenstopp in der Maria Magdalena eingelegt. Zu sehen gab es auch hier intelligente, inspirierende Fotokunst, Mixed-Media-Installationen und Malerei von jungen innovativen Künstlern – ein weiterer Vorgeschmack auf die Ausstellung „Heidelberg trifft Berlin - urbane Leerstellen füllen“ in Berlin Weißensee. 

Das Video zur Ausstellung in Berlin und zum Kunstverein Maria Magdalena:





Außerdem erschien ein Online-Artikel zur Ausstellung auf artefakt., der Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst.

Weitere Fotos findet ihr zudem auf facebook.

Heidelberg Surreal

25. Mai - 10. Juni 2010
 Heidelberger Rathaus

Heidelberg ist eine Stadt mit großer ästhetischer Anziehungskraft, voller Postkartenmotive und romantischer Rückzugsorte, die schon tausendfach fotografiert und inszeniert worden ist. Eine künstlerische Herausforderung stellt die Frage nach anderen Erscheinungsbildern jenseits der bekannten Realitäten Heidelbergs dar – wie äußern sich Träume, Unbekanntes, Surreales, in einer Stadt, deren Bild schon viele Dichter und bildende Künstler beeinflusst hat? 


Wie sieht Heidelberg surreal aus, wo finden sich Momente zwischen Alltäglichem und Außer-gewöhnlichem, zwischen Ordinärem und Extravagantem, innerhalb dieser „surreal heimeligen“ Lebenswelt? Was ist den Bewohnern Heidelbergs schon so ins Unterbewusstsein eingegangen, 
dass es nicht mehr sichtbar ist? Wie zeigen sich die Vergangenheit der Stadt, ihre Geschichten, ihre mystischen Legenden? Wie lässt sich das darstellen? Durch die Wahl surrealer Fotografie werden alte Bilder aufgebrochen und neue Visionen dafür erhalten. Eine Abgrenzung zum fotografischen Surrealismus der Zwanziger und Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts, der Gedanken wie Wahn, Skandal, Ironie und Schock im Fokus hatte, war dabei bei unserem Projekt nicht zwingend. Wir suchten nach dem Spontanen, dem Zufälligen, dem kürzesten und gleichzeitig längsten Moment, der hier durch Fotografie einzufangen ist.


 Das Projekt setzte sich zum Ziel, die visuelle Verbindung zu Heidelberg auf einer anderen Ebene zu behandeln. Es war von Anfang an unser Anliegen, jungen FotografInnen ein künstlerisches Experimentierfeld zu bieten.


 Mit dem Projekt wollten wir zudem erwachsenen und jugendlichen Besuchern und Kindern eine Möglichkeit bieten, sich mittels dem Medium der Fotografie mit dem Thema Surrealismus auseinanderzusetzen. Mit Vorträgen, Führungen und KünstlerInnengesprächen zum Thema und Workshops für die Kleinen, in denen die Kinder ihr eigenes Heidelberg fantasieren durften, konnte die Stadt neu erlebt werden. 


Gleichzeitig wurden StudentInnen dazu eingeladen, ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen und durch die eigenständige Organisation von Führungen, Vorträgen und Kindernachmittagen und auch professioneller Texterarbeitung wichtige praktische Kompetenzen zu erwerben und sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. 7 FotografInnen wurden ausgewählt und begaben sich auf die Suche nach ihrer Vision eines surrealen Heidelbergs. Gezeigt wurde eine Auswahl der besten Fotografien, die eigens für diese Ausstellung entstanden. Die Ausstellung wurde am Mittwoch, dem 26. Mai 2010 um 17.00 Uhr eröffnet. Die Eröffnungsrede hielt Frau Dr. Dorothee Höfert, Leiterin der Abteilung Kunstvermittlung der Mannheimer Kunsthalle. Führungen für Erwachsene und Jugendliche sowie ein Workshop für Kinder gehörten ebenso zum Rahmenprogramm wie ein Vortrag zum Thema „Surrealistische Fotografie“ mit anschließender Diskussion im Kunsthistorischen Institut der Heidelberger Universität.

19. November 2009 und 6. Mai 2010

Halle_01
Angekündigt wurde die Ausstellung durch zwei Vernissage-Parties in der Halle_01. Hier wurden die FotografInnen erstmals vorgestellt. Parties die sich dem Medium Fotografie verschrieben. Präsentiert wurden intelligente, inspirierende Fotokunst von jungen innovativen KünstlerInnen und getanzt wurde zu Live Jazz von Pineapple Broomstick und Funk&Soul Tönen von DJ Radio Bergheim.

Zum Artikel über die Ausstellung auf artefakt: hier.

Verein

Über den Verein

Art van Demon ist ein gemeinnütziger Verein, der 2007 in Heidelberg von StudentInnen der Kunstgeschichte gegründet wurde. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Kunstprojekte zu realisieren, die universitäre Theorie mit kuratorischer Praxis verbinden. Zu den Grundsätzen zählt, dass kein kommerzieller Eigennutz aus den Projekten bezogen wird. 

Wir richten uns an junge Künstler, die neben den etablierten Institutionen ein zusätzliches Forum für ihre Kreativität suchen. Jedes Projekt wird individuell realisiert - in gemeinsamer Arbeit wird ein möglichst innovatives Konzept entwickelt. Dies beinhaltet die Planung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Angebot von Vortragsreihen und Workshops. Wir finanzieren uns über Veranstaltungen mit Bezug auf unsere Aufgaben und Ziele. Darüber hinaus wenden wir uns an Förderer und Stiftungen.

Ansprechpartner

Das Team von Art van Demon

Der Vorstand von Art van Demon e.V.

1. Vorsitzende: Laura Rehme; 2. Vorsitzende: Julia Krueger; Schatzmeisterin: Tessa Maria Leicht


artvandemon@gmail.com

Aktive Mitglieder

  • Julia Krueger
  • Laura Rehme
  • Lea Cloos
  • Malou Goetz
  • Marie Goetze
  • Polina Yakusheva
  • Tessa Maria Leicht
  • Carola Korhummel
  • Elena Panter
  • Hannah Maria Winters
  • Lucie Strohm
  • Magdalena Kristahn
  • Anna Ben-Shlomo
  • Lucie Strohm
  • Gaelle Rybienik
  • Katharina Banda

Koop-Partner

Unterstützer

Presse

Ruprecht / Juni 2017

Subculture Rhein-Main-Neckar / Okt 2013

Rhein-Neckar-Zeitung / 28.03.2013

Rhein-Neckar-Zeitung / 20./21.10.2012

Rhein-Neckar-Zeitung / 17.11.2011

Rhein-Neckar-Zeitung / 09.09.2011

Rhein-Neckar-Zeitung / 12.07.2011

Impressum

  • Art van Demon e.V.
  • Albert-Fritz-Str. 37a
  • 69124
  • Heidelberg
  • Telefon: (nach Absprache)
  • Register: Vereinsregister
  • Registernummer: VR 333270
  • Registergericht: Amtsgericht Mannheim
  • Vorstand: 1. Laura Rehme, 2. Julia Krueger, 3. Tessa Leicht
  • Spendenkonto:
  • Sparkasse Heidelberg
  • BLZ:SOLADES1HDB
  • KNR:DE36 6725 0020 0009 2728 52